Kreatin wurde jahrzehntelang fast ausschließlich im Kraftsport diskutiert. Der Grund dafür ist historisch, nicht wissenschaftlich: Die ersten sichtbaren Anwendungen lagen dort, wo Maximalkraft messbar war.
Tatsächlich beschreibt Kreatin einen physiologischen Mechanismus, der in vielen Bewegungsformen eine Rolle spielt – überall dort, wo kurze, intensive Belastungen auftreten. Ein Antritt auf dem Tennisplatz gehört ebenso dazu wie ein schwerer Satz im Studio.
Für die Praxis heißt das: Kreatin ist keine Wettkampfmaßnahme, sondern eine Routine. Die Dosierung ist überschaubar, die Anwendung unspektakulär – und genau das ist der Punkt.